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Willkommen

 


„Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ 

Albert Einstein


Friedensrat aktuell:

 

Ostermarsch 2018 in Müllheim:

Frieden und Menschlichkeit - was sonst?!

 

 ► hier geht es zur OstermarschSeite

 ...und so das Bild vom Müllheimer Ostermarsch in der Übersicht des Netzwerks Friedenskooperative

 


GEGEN DEN EINSATZ VON KINDERSOLDATEN

- auch in Müllheim

 

 

 

Keine Minderjährigen in der Bundeswehr
Konflikte zivil statt militärisch lösen




Rote Hände als Protest wurden zum ersten Mal am 12. Februar 2002 eingesetzt, als das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft trat. Dieser Tag ist seitdem ein weltweiter Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten.Das Zusatzprotokoll verbietet den Einsatz von Kindern unter 18 Jahren in Kriegen und Konflikten als Soldaten.

 

Auf Druck einiger Staaten, darunter leider auch Deutschland, wurde eine Ausnahme bei dem Verbot zugelassen: Staatliche Armeen dürfen Freiwillige ab 16 Jahren werben. Die Bundeswehr macht von dieser Ausnahme Gebrauch und rekrutiert jedes Jahr zahlreiche Minderjährige.
Zum Protest dagegen hatte der Friedensrat vor die Kaserne in Müllheim eingeladen und 27 Rote Hände Plakate auf einer Leine aufgereiht:

 

Denn 27 Minderjährige tun im deutschen Anteil der Deutsch Französischen Brigade Dienst, wie die Pressestelle auf eine Anfrage mitteilte, die der Friedensrat Markgräflerland im Vorfeld des Red Hand Day der Brigade gestellt hatte. Daß 17Jährige für zu zu jung gehalten werden den Bundestag zu wählen, aber zu Soldaten ausgebildet werden, hält der Friedensrat für skandalös.
Die beste Lösung sei es, zivile Konfliklösungen zu befördern, statt immer neue Krieg anzuzetteln, so der Friedensrat, über dessen Aktion das französische Fernsehen berichten wird.

  

Red Hand Day gegen den Einsatz von Kindersoldaten - auch in Müllheim

250.000 Mädchen und Jungen werden weltweit in Konflikten als Soldaten missbraucht. Am Red Hand Day fordern Menschen auf der ganzen Welt mit roten Handabdrücken, dass es keine Kindersoldaten mehr geben darf.
Der Friedensrat Markgräflerland hat ihn für die Regio auf den 7. Februar vorverlegt. (denn der 12. Februar 2018 ist Rosenmontag)
Im Deutschen Bündnis Kindersoldaten haben sich u.a folgende Organisationen zusammengeschlossen: Amnesty International, Deutsches Jugendrotkreuz,
Kindernothilfe, Lutherischer Weltbund, missio,  Quäker-Hilfe Stiftung, terre des hommes, UNICEF Deutschland,World Vision. Gemeinsam mit ihnen fordert der
Friedensrat Markgräflerland: Kinder unter 18 Jahren dürfen weder freiwillig noch zwangsweise rekrutiert oder als Soldaten eingesetzt werden. Dies gilt unabhängig von der Funktion und davon, ob sie eine Waffe tragen. Alle Mädchen und Jungen unter 18 Jahren müssen aus Armeen und bewaffneten Gruppen
entlassen werden. Auch dürfen unter 18-Jährige prinzipiell nicht für Armeen oder bewaffnete Gruppen geworben werden. Dies gilt auch für die Bundeswehr, die weiter 17-Jährige rekrutiert und bei Schülern wirbt.
Aktuell gibt es über 2000 minderjährige SoldatInnen bei der Bundeswehr. Dagegen protestiert der Friedensrat Markgräflerland am Mittwoch, den 7. Februar ab
16.00 Uhr vor der Kaserne der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim und fordert statt der Rekrutierung von Minderjährigen eine verbindliche Verankerung von Friedenserziehung in Lehrplänen und Leherausbildung. ► Von der Brigade hat der Friedensrat Auskunft darüber gefordert, wieviele Minderjährige in der Brigade Dienst tun.

► Plakat zum Red Hands Day in Müllheim

► Text zum Red Hand Day in Müllheim

 

 ► Informationen der UNICEF zum              Red Hands Day

Hier die Antwort der Brigade:

Unsere Antwort darauf:

27 Gründe mehr, um an der Aktion am 7. Februar um 16.00 Uhr vor der Kaserne Müllheim teilzunehmen.

 



 

Gedenken an die Opfer der Nazis in Müllheim
Nie wieder Faschismus

Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hatte der Friedensrat Markgräflerland vor den Jüdischen Friedhof in Müllheim eingeladen, um im Gedenken und Nachdenken über das Vergangene Orientierung für das Heute und die Zukunft zu schaffen.

Zu Beginn rezitierte Uli Rodewald das Lied von Reinhard Mey über die Kinder von Izieu. 44 Kinder wurden von den Nazis aus ihrem Haus über dem Rhonetal verschleppt und in den Gaskammern von Auschwitz ermordet. Eindringlich diese Zeile aus dem Lied: " Heute hör ich, wir solln das in die Geschichte einreihen, und es muß doch auch mal Schluß sein, endlich, nach all den Jahrn." Mit dem Liedermacher waren sich die Versammelten einig, daß es kein Vergessen der Nazi Verbrechen geben darf.

► Reinhard Mey Die Kinder von Izieu

► Friedensrat auf Tour: Die Kinder von Izieu

Irmgard Koll berichtete aus ihrem persönlichen Erleben über die Nazizeit. Immer gegenwärtig war die Furcht vor möglichen schlimmen Folgen für auch nur ein Wort gegen die Herrschaft der Nazis. So gälte es heute die demokratischen Grundrechte zu verteidigen und rechten Strömungen konsequent entgegenzutreten.
Anne Katrin Vetter betonte in ihrer Rede, daß sich von alleine nichts zum Guten hin ändern werde. Dafür sei es nötig, ganz laut „Nein“ zu allem rechten Gehabe."Ein aktives Erinnern heißt, dafür zu sorgen, dass Rassismus, Verachtung und Unmenschlichkeit in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen. Nie wieder!" führte Vetter aus, "denn das Vergessen der Vernichtung ist ein Teil der Vernichtung selbst!"
Musikalisch begleitete Felix Hempel die Veranstaltung auf seinem Fagott mit jiddischen Liedern.

 

 27. Januar
Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Heute erinnern an Auschwitz heißt:
Entschieden handeln gegen rechts!

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.

Am 27. Januar 2018 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 73. Mal.

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft.

Und er ist ein Tag des Handelns:
Heute unternehmen rechte Kräfte Anstrengungen, die Verbrechen der Nazis zu entschuldigen und zu verharmlosen. Deshalb bekräftigen wir den antifaschistischen Konsens unseres Landes :
Nie wieder Faschismus! - Nie wieder Krieg!

Der Friedensrat Markgräflerland lädt die Bürgerinnen und Bürger zur Gedenkveranstaltung an die Opfer der Nazis am Samstag, den 27.Januar 2018 um 15.00 Uhr am Jüdischen Friedhof in Müllheim (Schwarzwaldstraße/Im Nußbaumboden) ein.


 

Die Kinder von Izieu - hier gibts es Informationen zu ihrem Schicksal

►Die Kinder von Izieu

Zum Downloaden:

►Der Flyer zum Gedenken an die Opfer der Nazis

 


 Wer immer hier Hand angelegt hat, wen immer er gemeint hat: Uns gefällts!


 


 

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