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Willkommen



„Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ 

Albert Einstein


Den Opfern der rechten Terrormorde in Hanau ein Gesicht geben

Wie in vielen andern Orten - und das macht uns hoffnungsfroh - fand auch in Müllheim eine Protestkundgebung wegen der rechten Terrormorde in Hanau statt, initiert vom Friedensrat Markgräflerland. Soweit es möglich war, wurden auf  Fotos die Gesichter der Ermordeten gezeigt, um deutlich zu machen: Die Leben nicht von irgendjemand, sondern die Leben dieser Menschen wurden ausgelöscht, weil sich ein Nazi anmasste, Herr über ihr Leben zu sein. Denn (auch) das ist Faschismus: Zu meinen, sich über das Leben anderer erheben zu können.

Ulrich Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland hob die strukturellen Ursachen der neonazistischen Bewegung hervor: die AfD sei Folge einer  Politik, die sich nicht den Sorgen der Vielen, sondern der Gewinne der Wenigen verpflichtet sehe. Um den braunen Sumpf trocken zu legen brauche es einer anderen, einer den arbeitenden Menschen verpflichteten Politik. Alles andere hieße, so Rodewald, die Symptome zu bekämpfen, nicht aber die Ursachen.

Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat Markgräflerland betonte die Verantwortung eines/r jeden von uns: Auf jeden von uns komme es an, den NeoNazis entgegenzutreten. Jeden Tag. Und immer wieder. Hilfreich könne dabei der blaue Knoten sein. Und so verteilte sie an die Teilnehmer blaue Stofftücher in der Farbe der Friedensbewegung, in der sich jede/r eine Knoten machen könne, um sich täglich daran zu erinnern, etwas gegen Rassismus zu tun.

Die Badische Zeitung berichtete so:

 

 

Leute: Steht auf und kommt!!!!
Weitersagen!!!!

 

Kundgebung in Müllheim wegen des rechten Terroranschlags in Hanau:

Steht auf gegen Hass, Rassismus und rechten Terror!
Kundgebung am Freitag, 21. Februar 17.00 Uhr
Evang. Stadtkirche - Werderstr. Müllheim
Friedensrat Markgräflerland

 

 

Leute: Steht auf und kommt!!!!
Weitersagen!!!!

Pressemitteilung der Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland zum rechtsterroristischen  Anschlag in Hanau

Wir sind traurig und wir sind wütend. Traurig sind wir, weil unsere Gedanken nach der gestrigen Nacht bei den Angehörigen der Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau sind. Unter den Opfern befinden sich auch mehrere Opfer kurdischer Herkunft. Ihre Angehörigen versammeln sich gegenwärtig im Kurdischen Kulturzentrum in Hanau, wo zahlreiche Menschen in dieser schweren Stunde an ihrer Seite stehen und ihren Schmerz teilen.

Wütend sind wir, weil die politischen Verantwortlichen in diesem Land sich rechten Netzwerken und Rechtsterrorismus in diesem Land nicht entschieden entgegenstellen: der NSU, der Anschlag von Halle, der Mord an Walter Lübcke und nun der Terroranschlag in Hanau sind das Ergebnis einer staatlichen Politik, welche sich auf dem rechten Auge blind stellt. Die politische Rhetorik der AfD und ihre Verharmlosung durch die Medien und Politiklandschaft bereiten den Nährboden für den rechten Terror in Deutschland.

In dieser schweren Stunde möchten wir nochmals allen Angehörigen der Opfer unser tiefstes Beileid bekunden. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten ihnen.

 

 

Termin

zum

Vormerken:

 

Ostermarsch

2020 in

Müllheim

 

 

Ostermontag,

13. April 2020

14 Uhr

Robert

Schuman

Kaserne

► Plakat zum download

 

 


Markgräfler Aufschrei gegen rechts!

Keine Wahl mit den Stimmen von Nazis!

Markgräfler Aufschrei gegen rechts:

Keine Wahl mit den Stimmen von Nazis!

 

Anlässlich der Wahl eines Ministerpräsidenten durch Abgeordnete der CDU und FDP mit den Stimmen der Nazis in der AfD hatte der Friedensrat Markgräflerland zu einer Kundgebung in Müllheim aufgerufen, um für den antifaschistischen Grundkonsens unserer Demokratie einzutreten.

Darin weiß sich der Friedensrat, so Ulrich Rodewald, einig mit vielen anderen.

Er verwies dabei unter anderem auf die Stellungnahme der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA)  der CDU, die sich vom Verhalten der thüringischen CDU-Fraktion distanziert und fordert:" Wer sich mit Stimmen der Rechtsextremen in ein Amt wählen oder tolerieren lässt, hat in unserer CDU nicht zu suchen und muss augeschlossen werden."

Auch die Resolution des DGB Bundesvorstandes anlässlich der Regierungsbildung in Thüringen steht unter der Überschrift, den demokratischen Grundkonsens gegen Faschisten und ihre Wegbereiter zu verteidigen. " Für uns Gewerkschaften stand der Widerstand gegen das Naziregime und das Bekenntnis "Nie wieder Faschismus" Pate bei der Gründung der Bundesrepublik. Gemeinsam mit allen demokratischen Kräften stehen wir Gewerkschaften in der Verantwortung, uns an dieses historische Erbe zu erinnern und die Feinde unser Demokratie in die Schranken zu verweisen."

 

Die Versammelten forderten von den demokratischen politischen Akteuren statt bloßer Lippenbekenntnise eine klare, glaubwürdige Distanzierung von der AfD auf allen politischen Ebenen.
Weil, so Rodewald mit einem Zitat von Erich Kästner, "man nicht warten darf, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf ."
Dafür würden Menschen gebraucht, die sich aktiv für einen solidarischen Zusammenhalt gegen rechts einsetzen. Davon könne es gar nicht genug geben.

"1933 wäre verhindert worden, wenn alle Gegner der Nazis ihren Streit untereinander zurückgestellt und gemeinsam gehandelt hätten. Daß dieses gemeinsame Handeln nicht zustande kam, dafür gab es für die Hitlergegner in der Generation meiner Eltern nur eine einzige Entschuldigung: Sie hatten keine Erfahrung, was Faschismus bedeutet, wenn er einmal an der Macht ist. Aber heute haben wir alle diese Erfahrung, heute muss jeder wissen, was Fachismus bedeutet. Für alle zukünftigen Generationen gibt es keine Entschuldigung mehr, wenn sie den Faschismus nicht verhindern." Peter Gingold, Antifaschist und Widerstandkämpfer

9 Tage nach dem ► 75. Jahrestag der Befreiung des Nazi Vernichtungslager Auschwitz,
6 Tage nach dem ►87. Jahrestag der Machtübertragung an die Hitler Faschisten
machen Landtagsabgeordnete der CDU und FDP gemeinsame Sache mit den Faschisten der AfD.

Einen Tag später sind sie alle wieder da, die Beschwichtiger, Weichspüler, die, die von nichts gewußt haben und ihre Verantwortung leugnen.

Aber nicht auf sie.
AUF UNS KOMMT ES AN!

Gut, daß es so viele Menschen in unserem Land gibt, die sich gegen diese Entwicklung wehren und sich für Humanität und Demokratie engagieren.

Wir im Markgräflerland schließen uns ihnen an.

Auf uns ALLE kommt es an: Markgräfler Aufschrei gegen rechts!
Keine Wahl mit den Stimmen von Nazis!
Mittwoch, 12. Februar 2020 -  15 - 17  Uhr

Vorplatz Ev. Stadtkirche Müllheim Werderstr.

Fürchterlich! Unsere Politiker sprechen sich mit Nazis ab!
Landtagsabgeordnete der CDU und FDP machen gemeinsame Sache mit den Nazis in der AfD und wählen mit deren Stimmen in Thüringen einen Ministerpräsidenten.
Und sage niemand, dies sei nur ein OSTDeutsches Problem.
Der CDU Bundestagsabgeordnete Armin Schuster aus dem Wahlkreis Lörrach Müllheim schreibt in einer Twitter Nachricht, dass  Mike Mohring und die CDU-Landtagsfraktion in Thüringen mit der Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten „alles richtig gemacht“ hätten. Weiterhin nennt er das Verhalten von Mike Mohring als „selbstlos“.
Gegen jede Tolerierung der Zusammenarbeit mit Nazis gilt es aufzustehen und zu protestieren.
Wie in diesem Brief an den CDU Bundestagsabgeordneten:

 


Auschwitz - Tag 2020

27. Januar 1945 -

                  27. Januar 2020


Erinnern an Auschwitz heißt: Entschieden handeln gegen rechts!


Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 75. Mal.


Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden und anderen Menschen, die rassistisch oder politisch ausgegrenzt  und ermordet wurden.
 

Auschwitz ist das Kainsmal der deutschen Geschichte.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Und er ist ein Tag des Handelns:

Heute werden von rechten Kräften und Neonazis die Verbrechen der Nazis entschuldigt und verharmlost.


Deshalb bekräftigen wir den antifaschistischen Konsens unseres Landes:


Nie wieder Faschismus!

Nie wieder Krieg!


Für Sonntag, den 26.Januar 2020 um 15.00 Uhr lädt der Friedensrat Markgräflerland ein zur Gedenkveranstaltung an die Opfer der Nazis vor den Jüdischen Friedhof in Müllheim
(Schwarzwaldstraße/Im Nußbaumboden) 

► Plakat zum download ► Informationen über das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau

Die "Rampe" in Auschwitz: Hier wurden Menschen von den Nazis zur Ermordung in den Gaskammern bestimmt

 

"Leute, es ist an der Zeit, den Neonazis den Weg zu versperren!" - Aktuelle Forderung des Friedensrats an der Rampe in Auschwitz

 


Im Chaos unserer Zeit:

 

„Die große Wahrheit unseres Zeitalters 

(mit deren Erkenntnis noch nicht

gedient ist,  ohne deren Erkenntnis aber

keine andere  Wahrheit von Belang

gefunden werden  kann)  ist es, daß unsere

Erde in Barbarei  versinkt, weil die

Eigentumsverhältnisse an den

Produktionsmitteln mit Gewalt festgehalten

werden. 

 Was nützt es da, etwas Mutiges zu schreiben,

aus dem hervorgeht, daß der Zustand, in den

wir versinken, ein barbarischer ist (was wahr

ist),  wenn nicht klar ist, warum wir in diesen

Zustand geraten."

Bertolt Brecht

 

► Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit

 

 

Pablo Picasso -  Solidarität

Ein friedvolles Jahr 2020


 Wer immer hier Hand angelegt hat, wen immer er gemeint hat: Uns gefällts!


 


 

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