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Willkommen



„Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ 

Albert Einstein


 

Unser 23. Ostermarsch in Müllheim muss abgesagt werden!

 

Das öffentliche Leben ist durch die Maßnahmen wegen der Corona Krise stark eingeschränkt, Veranstaltungen und sonstige Versammlungen sind untersagt.

Deshalb sieht sich der Friedensrat Markgräflerland gezwungen, den Ostermarsch 2020, der am Ostermontag in Müllheim stattfinden sollte, ABZUSAGEN.

Wir hoffen sehr, dass wir Sie/Euch ganz bald zu unserer nächsten Aktion ohne Einschränkungen sehen und treffen werden.

Bis dahin grüßen wir Sie/Euch alle                    „Entschieden für Frieden & gegen rechte Hetze“ und bitten Sie/Euch, über Ostern mit Plakaten und Transparenten im persönlichen Umfeld auf diese Ziele aufmerksam zu machen..

Ihr/Euer Friedensrat Markgräflerland

 

Presseinformation mit der Bitte um Veröffentlichung

 

Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!

Plakate und Transparente statt Ostermarsch

 

Das öffentliche Leben ist durch die Maßnahmen wegen der Corona Krise stark eingeschränkt, Veranstaltungen und Demonstrationen sind untersagt. Deshalb sah sich der Friedensrat Markgräflerland gezwungen, den 23. Ostermarsch in Müllheim, der am Ostermontag stattfinden sollte, abzusagen.

Wenn auch durch Corona vieles in den Hintergrund gerückt wird, sollten die Probleme, die der Ostermarsch thematisiert, nicht vergessen werden, so der Friedensrat.

Am 8. Mai 2020 jährt sich zum 75. Mal den Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus. Nach Ende des von den deutschen Oberen angezettelten 2. Weltkrieges galt in diesem Land als Staatsräson: Nie wieder Krieg!

Heute, so der Friedensrat, erklären die Regierenden dies zu einem geschichtlichen Irrweg und Kriege zu führen müsse wieder ein Mittel der Politik sein. Doch nach wie vor wendet sich die Mehrheit der Bevölkerung gegen neue Kriege, gegen weitere Militarisierung der Politik und immer höhere Militärausgaben.

Wie sehr das, was  für Kriege ausgegeben wird, in anderen lebenswichtigen Bereichen fehlt, wird nach Auffassung des Friedensrats gerade in der jetzigen Situation deutlich.

2020 steigt der Militärhaushalt auf 45,1 Mrd. Euro, mit den versteckten Militärausgaben sogar auf 50,3 Mrd.€. Mehr als die Etats für Bildung und Gesundheit zusammen.  Der Gesundheitsetat sank gegenüber 2019 sogar um 4,7%. Jedem Bundesbürger, ob jung oder alt, kosten  damit Wehr und Waffen bereits 617 Euro, für eine vierköpfige Familie sind das fast 2500 Euro im Jahr. Und die Bundesregierung will die Rüstungsausgaben künftig nahezu auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP)  verdoppeln. Diese Mittel fehlen im zivilen Bereich, bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung und in vielen anderen Bereichen.

Teilnehmer der Ostermärsche setzen sich für eine Politik ein, die auf zivile Konfliktlösung setzt statt auf Krieg führt, so der Friedenrat weiter.

Zwar lebten wir heute in Deutschland in Frieden. Aber Deutschland selbst setzt 3158 Soldaten seiner Armee in 12 Einsätzen auf 3 Kontinenten ein, die größten Kontingente führen Kriege in Afghanistan und Mali.

Dagegen sollte am Ostermontag mit dem Ostermarsch 2020 in Müllheim werden und  Forderungen bekräftigt weden, den Waffenhandel zu unterbinden, Deutschland und die EU sollen keine Kriege führen und keine Kriege unterstützen!

Unsere Zukunft hängt nicht nur davon ab, so der Friedensrat weiter,  wie wir mit Corona umgehen. Entscheidend ist, wie wir miteinander umgehen. Kriege sind barbarisch. Mit Kriegen ist nur ein Gegeneinander möglich, kein Miteinander. Kriege produzieren Leid und machen die Welt unsicher. Eine lebenswerte Zukunft in Frieden und Sicherheit für alle Menschen wird es nach Auffassung des friensrats nur geben, wenn Klimaschutz Hand in Hand mit Abrüstung geht.

Es ist an der Zeit, sich modernen Konfliktlösungen zuzuwenden, die ohne Waffen und Gewalt und ohne wechselseitiges Töten auskommen. Sage niemand, dies sei unmöglich. Das Einzige, was dazu feht, ist der politische Wille die unermesslichen Mittel, die eine gewalttätige Politik für Kriege verschwendet, für die Beseitigung der Kriegsursachen einzusetzen: Auch hier zeigt die Corona Krise, dass dies möglich ist, wenn es denn gewollt wird.

Die Militarisierung Deutschlands und der EU ist konkret,Die Deutsch-Französische Brigade ist eine der schnellen Eingreiftruppen der EU und der NATO, ausgerichtet zur kriegerischen Intervention überall auf der Welt.  Heute in Afghanistan und Mali. Und morgen? Sollte sie schon gar nicht, wie es manche Politiker überlegen, zur Unterstützung der Polizei bei uns eingesetzt werden.

Die Kriegsübung "Defender 2020" hat unser Land zur logistischen Basis eines der größten Truppenaufmärsche der NATO seit Ende des kalten Krieges.

Kriege nach außen, der Kampf jeder gegen jeden im Innern unserer Gesellschaft: Das sind zwei Seiten des Neoliberalismus,  einer Weltanschaung die den Menschen das nimmt, was sie menschlich macht. Die AfD ist als neoliberale Partei entstanden, ausgerichtet gegen Demokratie und Menschlichkeit.

75 Jahre nach der Befreiung von Krieg und Faschismus treten Nazis unter dem Mantel der AfD wieder offen auf.  Rechte Ideologien fördern Feindbilder, Konfrontation und Krieg, im Inneren schüren sie Hass und Gewalt.  Nazi Terror mordet, zuletzt in Hanau.

Der Friedensrat hofft sehr, daß ganz bald die Menschen, die „Entschieden für Frieden & gegen rechte Hetze“ engagiert sind, sich zu den nächsten Aktionen ohne Einschränkungen sehen und treffen können.

Über Ostern ruft der Friedensrat Markgräflerland dazu auf mit Plakaten und Transparenten im persönlichen Umfeld für eine Welt in Frieden zu werben.

 

 

 

Unser 23. Ostermarsch

in Müllheim muss 

abgesagt werden!

 

Unsere Forderungen

bleiben!

 

 

 

►Lieder zum Ostermarsch 2021 in Müllheim

Aussagen des Friedensrats Markgräflerland bleiben aktuell:

Entschieden für

 

Frieden

 

Am 8. Mai 2020 feiern wir zum 75. Mal den Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus. Nach Ende des von den deutschen Oberen angezettelten 2. Weltkrieges galt in diesem Land als Staatsräson:

Nie wieder Krieg!

Heute erklären uns die Regierenden: Dies sei ein geschichtlicher Irrweg gewesen und Kriege zu führen sei wieder ein Mittel der Politik.

Doch nach wie vor wendet sich die Mehrheit der Bevölkerung gegen neue Kriege, gegen weitere Militarisierung der Politik und immer höhere Militärausgaben.

Was für Kriege ausgegeben wird, fehlt für den Frieden.

2020 steigt der Militärhaushalt auf 45,1 Mrd. Euro, mit den versteckten Militärausgaben sogar auf 50,3 Mrd.€. Mehr als die Etats für Bildung und Gesundheit zusammen. Jedem Bundesbürger, ob jung oder alt, kosten  damit Wehr und Waffen bereits 617 Euro, für eine vierköpfige Familie sind das fast 2500 Euro im Jahr. Und die Bundesregierung will die Rüstungsausgaben künftig nahezu auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP)  verdoppeln. Bis 2024 sind 80 Mrd. Euro geplant. Das sind Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung und in vielen anderen Bereichen.

Wer Frieden will, darf keine Politik betreiben, die zum Krieg führt!

Zwar leben wir heute in Deutschland in Frieden. Aber Deutschland selbst setzt 3158 Soldaten seiner Armee in 12 Einsätzen auf 3 Kontinenten ein, die größten Kontingente führen Kriege in Afghanistan und Mali.

Dagegen protestieren wir am Ostermontag mit unserem Ostermarsch 2020 in Müllheim.

Wir wollen Frieden nicht nur für uns hier in Deutschland,  nicht nur für die Menschen in der EU, sondern für alle Menschen auf der Erde. Deshalb fordern wir:

Der Waffenhandel soll unterbunden werden. Deutschland und die EU sollen keine Kriege führen und keine Kriege unterstützen!

Menschlichkeit statt Barbarei!

Unsere Zukunft hängt nicht nur davon ab, wie wir mit dem Klima umgehen. Entscheidend ist, wie wir miteinander umgehen. Kriege sind barbarisch. Mit Kriegen ist nur ein Gegeneinander möglich, kein Miteinander. Kriege produzieren Leid und machen die Welt unsicher. Eine lebenswerte Zukunft in Frieden und Sicherheit für alle Menschen wird es nur geben, wenn Klimaschutz Hand in Hand mit Abrüstung geht.

Es ist an der Zeit, sich modernen Konfliktlösungen zuzuwenden, die ohne Waffen und Gewalt und ohne wechselseitiges Töten auskommen. Sage niemand, dies sei unmöglich. Das Einzige, was dazu feht, ist der politische Wille die unermesslichen Mittel, die eine gewalttätige Politik für Kriege verschwendet, für die Beseitigung der Kriegsursachen einzusetzen: Soziale Ungleichheit, politisches Unvermögen, Profitgier und Korruption.

Kriege beginnen hier. Stoppen wir sie hier!

Die Militarisierung Deutschlands und der EU ist konkret. Die Deutsch-Französische Brigade ist eine der schnellen Eingreiftruppen der EU und der NATO, ausgerichtet zur kriegerischen Intervention überall auf der Welt.  Heute in Afghanistan und Mali. Und morgen?

Die Kriegsübung "Defender 2020" macht unser Land zur logistischen Basis eines der größten Truppenaufmärsche der NATO seit Ende des kalten Krieges.

Deshalb demonstrieren wir am Ostermontag in Müllheim, weil wir nicht wollen, dass von hier aus Kriege geführt werden.

Nie wieder Faschismus!

Kriege nach außen, der Kampf jeder gegen jeden im Innern unserer Gesellschaft: Das sind zwei Seiten des Neoliberalismus,  einer Weltanschaung die uns das nimmt, was uns menschlich macht. Die AfD ist als neoliberale Partei entstanden, ausgerichtet gegen Demokratie und Menschlichkeit.

75 Jahre nach der Befreiung von Krieg und Faschismus treten Nazis unter dem Mantel der AfD wieder offen auf.  Rechte Ideologien fördern Feindbilder, Konfrontation und Krieg, im Inneren schüren sie Hass und Gewalt.  Nazi Terror mordet, zuletzt in Hanau.

So entschieden wir für Frieden eintreten, so entschieden treten wir auf gegen Hass, Rassismus und rechten Terror!

und gegen rechte

 

Hetze!

www.friedensrat.org

 

► Flyer zum Download


 

 


Den Opfern der rechten Terrormorde in Hanau ein Gesicht geben

Wie in vielen andern Orten - und das macht uns hoffnungsfroh - fand auch in Müllheim eine Protestkundgebung wegen der rechten Terrormorde in Hanau statt, initiert vom Friedensrat Markgräflerland. Soweit es möglich war, wurden auf  Fotos die Gesichter der Ermordeten gezeigt, um deutlich zu machen: Die Leben nicht von irgendjemand, sondern die Leben dieser Menschen wurden ausgelöscht, weil sich ein Nazi anmasste, Herr über ihr Leben zu sein. Denn (auch) das ist Faschismus: Zu meinen, sich über das Leben anderer erheben zu können.

Ulrich Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland hob die strukturellen Ursachen der neonazistischen Bewegung hervor: die AfD sei Folge einer  Politik, die sich nicht den Sorgen der Vielen, sondern der Gewinne der Wenigen verpflichtet sehe. Um den braunen Sumpf trocken zu legen brauche es einer anderen, einer den arbeitenden Menschen verpflichteten Politik. Alles andere hieße, so Rodewald, die Symptome zu bekämpfen, nicht aber die Ursachen.

Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat Markgräflerland betonte die Verantwortung eines/r jeden von uns: Auf jeden von uns komme es an, den NeoNazis entgegenzutreten. Jeden Tag. Und immer wieder. Hilfreich könne dabei der blaue Knoten sein. Und so verteilte sie an die Teilnehmer blaue Stofftücher in der Farbe der Friedensbewegung, in der sich jede/r eine Knoten machen könne, um sich täglich daran zu erinnern, etwas gegen Rassismus zu tun.

Die Badische Zeitung berichtete so:

 

 

Leute: Steht auf und kommt!!!!
Weitersagen!!!!

 

Kundgebung in Müllheim wegen des rechten Terroranschlags in Hanau:

Steht auf gegen Hass, Rassismus und rechten Terror!
Kundgebung am Freitag, 21. Februar 17.00 Uhr
Evang. Stadtkirche - Werderstr. Müllheim
Friedensrat Markgräflerland

 

 

Leute: Steht auf und kommt!!!!
Weitersagen!!!!

Pressemitteilung der Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland zum rechtsterroristischen  Anschlag in Hanau

Wir sind traurig und wir sind wütend. Traurig sind wir, weil unsere Gedanken nach der gestrigen Nacht bei den Angehörigen der Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau sind. Unter den Opfern befinden sich auch mehrere Opfer kurdischer Herkunft. Ihre Angehörigen versammeln sich gegenwärtig im Kurdischen Kulturzentrum in Hanau, wo zahlreiche Menschen in dieser schweren Stunde an ihrer Seite stehen und ihren Schmerz teilen.

Wütend sind wir, weil die politischen Verantwortlichen in diesem Land sich rechten Netzwerken und Rechtsterrorismus in diesem Land nicht entschieden entgegenstellen: der NSU, der Anschlag von Halle, der Mord an Walter Lübcke und nun der Terroranschlag in Hanau sind das Ergebnis einer staatlichen Politik, welche sich auf dem rechten Auge blind stellt. Die politische Rhetorik der AfD und ihre Verharmlosung durch die Medien und Politiklandschaft bereiten den Nährboden für den rechten Terror in Deutschland.

In dieser schweren Stunde möchten wir nochmals allen Angehörigen der Opfer unser tiefstes Beileid bekunden. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten ihnen.


 


Markgräfler Aufschrei gegen rechts!

Keine Wahl mit den Stimmen von Nazis!

Markgräfler Aufschrei gegen rechts:

Keine Wahl mit den Stimmen von Nazis!

 

Anlässlich der Wahl eines Ministerpräsidenten durch Abgeordnete der CDU und FDP mit den Stimmen der Nazis in der AfD hatte der Friedensrat Markgräflerland zu einer Kundgebung in Müllheim aufgerufen, um für den antifaschistischen Grundkonsens unserer Demokratie einzutreten.

Darin weiß sich der Friedensrat, so Ulrich Rodewald, einig mit vielen anderen.

Er verwies dabei unter anderem auf die Stellungnahme der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA)  der CDU, die sich vom Verhalten der thüringischen CDU-Fraktion distanziert und fordert:" Wer sich mit Stimmen der Rechtsextremen in ein Amt wählen oder tolerieren lässt, hat in unserer CDU nicht zu suchen und muss augeschlossen werden."

Auch die Resolution des DGB Bundesvorstandes anlässlich der Regierungsbildung in Thüringen steht unter der Überschrift, den demokratischen Grundkonsens gegen Faschisten und ihre Wegbereiter zu verteidigen. " Für uns Gewerkschaften stand der Widerstand gegen das Naziregime und das Bekenntnis "Nie wieder Faschismus" Pate bei der Gründung der Bundesrepublik. Gemeinsam mit allen demokratischen Kräften stehen wir Gewerkschaften in der Verantwortung, uns an dieses historische Erbe zu erinnern und die Feinde unser Demokratie in die Schranken zu verweisen."

 

Die Versammelten forderten von den demokratischen politischen Akteuren statt bloßer Lippenbekenntnise eine klare, glaubwürdige Distanzierung von der AfD auf allen politischen Ebenen.
Weil, so Rodewald mit einem Zitat von Erich Kästner, "man nicht warten darf, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf ."
Dafür würden Menschen gebraucht, die sich aktiv für einen solidarischen Zusammenhalt gegen rechts einsetzen. Davon könne es gar nicht genug geben.

"1933 wäre verhindert worden, wenn alle Gegner der Nazis ihren Streit untereinander zurückgestellt und gemeinsam gehandelt hätten. Daß dieses gemeinsame Handeln nicht zustande kam, dafür gab es für die Hitlergegner in der Generation meiner Eltern nur eine einzige Entschuldigung: Sie hatten keine Erfahrung, was Faschismus bedeutet, wenn er einmal an der Macht ist. Aber heute haben wir alle diese Erfahrung, heute muss jeder wissen, was Fachismus bedeutet. Für alle zukünftigen Generationen gibt es keine Entschuldigung mehr, wenn sie den Faschismus nicht verhindern." Peter Gingold, Antifaschist und Widerstandkämpfer

9 Tage nach dem ► 75. Jahrestag der Befreiung des Nazi Vernichtungslager Auschwitz,
6 Tage nach dem ►87. Jahrestag der Machtübertragung an die Hitler Faschisten
machen Landtagsabgeordnete der CDU und FDP gemeinsame Sache mit den Faschisten der AfD.

Einen Tag später sind sie alle wieder da, die Beschwichtiger, Weichspüler, die, die von nichts gewußt haben und ihre Verantwortung leugnen.

Aber nicht auf sie.
AUF UNS KOMMT ES AN!

Gut, daß es so viele Menschen in unserem Land gibt, die sich gegen diese Entwicklung wehren und sich für Humanität und Demokratie engagieren.

Wir im Markgräflerland schließen uns ihnen an.

Auf uns ALLE kommt es an: Markgräfler Aufschrei gegen rechts!
Keine Wahl mit den Stimmen von Nazis!
Mittwoch, 12. Februar 2020 -  15 - 17  Uhr

Vorplatz Ev. Stadtkirche Müllheim Werderstr.

Fürchterlich! Unsere Politiker sprechen sich mit Nazis ab!
Landtagsabgeordnete der CDU und FDP machen gemeinsame Sache mit den Nazis in der AfD und wählen mit deren Stimmen in Thüringen einen Ministerpräsidenten.
Und sage niemand, dies sei nur ein OSTDeutsches Problem.
Der CDU Bundestagsabgeordnete Armin Schuster aus dem Wahlkreis Lörrach Müllheim schreibt in einer Twitter Nachricht, dass  Mike Mohring und die CDU-Landtagsfraktion in Thüringen mit der Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten „alles richtig gemacht“ hätten. Weiterhin nennt er das Verhalten von Mike Mohring als „selbstlos“.
Gegen jede Tolerierung der Zusammenarbeit mit Nazis gilt es aufzustehen und zu protestieren.
Wie in diesem Brief an den CDU Bundestagsabgeordneten:

 


Auschwitz - Tag 2020

27. Januar 1945 -

                  27. Januar 2020


Erinnern an Auschwitz heißt: Entschieden handeln gegen rechts!


Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 75. Mal.


Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden und anderen Menschen, die rassistisch oder politisch ausgegrenzt  und ermordet wurden.
 

Auschwitz ist das Kainsmal der deutschen Geschichte.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Und er ist ein Tag des Handelns:

Heute werden von rechten Kräften und Neonazis die Verbrechen der Nazis entschuldigt und verharmlost.


Deshalb bekräftigen wir den antifaschistischen Konsens unseres Landes:


Nie wieder Faschismus!

Nie wieder Krieg!


Für Sonntag, den 26.Januar 2020 um 15.00 Uhr lädt der Friedensrat Markgräflerland ein zur Gedenkveranstaltung an die Opfer der Nazis vor den Jüdischen Friedhof in Müllheim
(Schwarzwaldstraße/Im Nußbaumboden) 

► Plakat zum download ► Informationen über das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau

Die "Rampe" in Auschwitz: Hier wurden Menschen von den Nazis zur Ermordung in den Gaskammern bestimmt

 

"Leute, es ist an der Zeit, den Neonazis den Weg zu versperren!" - Aktuelle Forderung des Friedensrats an der Rampe in Auschwitz

Auschwitz Gedenken im Markgräflerland

Erinnern genügt nicht.
Auschwitz gedenken heißt:

HANDELN GEGEN RECHTS!

Foto: Frantisek Matous, Basel

Jüdischer Friedhof in Müllheim

Die Beobachter News berichteten so über unsere Aktion:

Die "Badische Zeitung" berichtet so:

 

 

Wie auch immer es um Werbe Algorithmen bestellt ist: An dieser Stelle sind sie völlig daneben.

 

Erste Bilder von der Veranstaltung des Friedensrats Markgräflerland zum 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 auf dem Gelände vor dem Jüdischen Friedhof in Müllheim.

► Auf langen, schwarzweiß gestreiften Stoffschals,

die an die KZ - Kleidung erinnern,

Foto: Frantisek Matous, Basel

Foto: Frantisek Matous, Basel

Foto: Frantisek Matous, Basel

waren die Namen der von den Nazis ermordeten jüdischen Mitbürger aus Müllheim und Badenweiler verzeichnet.

Foto: Frantisek Matous, Basel

Und die Namen der ► Kinder aus Izieu , die in Auschwitz vergast wurden.

Foto: Frantisek Matous, Basel

Foto: Frantisek Matous, Basel

Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!

Im Chaos unserer Zeit:

 

„Die große Wahrheit unseres Zeitalters 

(mit deren Erkenntnis noch nicht

gedient ist,  ohne deren Erkenntnis aber

keine andere  Wahrheit von Belang

gefunden werden  kann)  ist es, daß unsere

Erde in Barbarei  versinkt, weil die

Eigentumsverhältnisse an den

Produktionsmitteln mit Gewalt festgehalten

werden. 

 Was nützt es da, etwas Mutiges zu schreiben,

aus dem hervorgeht, daß der Zustand, in den

wir versinken, ein barbarischer ist (was wahr

ist),  wenn nicht klar ist, warum wir in diesen

Zustand geraten."

Bertolt Brecht

 

► Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit

 

 

Pablo Picasso -  Solidarität

Ein friedvolles Jahr 2020


 Wer immer hier Hand angelegt hat, wen immer er gemeint hat: Uns gefällts!


 


 

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