skip to content

Willkommen



„Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ 

Albert Einstein


 

Zum Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg am 8. Mai hatte der Friedensrat Markgräflerland zu einer Gedenkveranstaltung an die Gräber der 58 Kindern von Zwagsarbeiterinnen auf den Alten Friedhof in Müllheim eingeladen. Diese Kinder starben noch unmittelber nach Beendigung der Nazi Herrschaft an deren Folgen.
Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat Markgräflerland machte deutlich, unter welchen unmenschlichen Bedingungen die Zwangsarbeiter in Nazi Deutschland litten: "Was da aber noch dran hing war Brutalität, absolute Entbehrung, keine soziale und medizinische Hilfe, Hunger, Hass, Quälen, meistens unmenschliche Unterbringung, tiefstes Entsetzen, Trauer, Verzweiflung, Selbstmord, kein Familienleben, kein Verständnis, würdelose Behandlung, Sterben, Ermordung, Lynchen, jämmerliches Verrecken. Und unter diesen schlimmen Lebensbedingungen kamen diese 58 Kinder auf die Welt, litten darunter und starben daran."
► Rede von Anne-Katrin Vetter zum Tag der Befreiung auf dem Alten Friedhof in Müllheim
 
Dann verlasen die Teilnehmer die Namen der verstorbenen Kinder und knüpften Bänder mit deren Namen an die umstehende Bäumen. Jedes Band geschmückt mit einem Vergissmeinnicht.
"Jedes Kind hatte einen Namen, jedes Kind hatte einen Vater und eine Mutter, jedes Kind hat eine glückliche Kindheit verdient. Darum ist es so wichtig, an die Kinder zu denken, denen man all das weggenomen hat und darum ist es so wichtig, an diese Kinder zu erinnern und sie nie, wirklich niemals zu vergessen," schrieb die  Liedermacherin Bettina Wegner an den Friedensrat und  mit ihren Lied "Sind so kleine Hände", das Felix Hempel auf dem Fagott begleitete, wurde die Veranstaltung beendet.

So berichet der "Rebland Kurier" über unsere Veranstaltung:

Niezapominajka - so heisst auf polnisch das Vergissmeinnicht

Vergesst nicht den 8. Mai 1945 - den Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg

► 8. Mai - Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg

"Dass mein werter Name als Nazi-Gegner in tausend Jahren noch im Strafregister stehen wird, darauf werd ich stets stolz sein."

Edwin Bruckert, Bergmann und Landwirt aus Buggingen (Markgräflerland)
wegen seiner Nazi Gegnerschaft 1944 vom Sondergericht Freiburg zu einer Gefängnisstrafe verurteilt

► 8. Mai - Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg

8. Mai 1945
Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg

Am 8. Mai 2021 feiern wir zum 76. Mal den Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg.  Auch das Markgräflerland im Südwesten Deutschlands wurde von den Nazis befreit – und vom Krieg.
Heute wird der 8. Mai 1945 von vielen Europäern gefeiert und ist Teil eines kollektiven europäischen Gedächtnisses.

Dazu gibt es allen Grund - vor allem in Deutschland. Denn nach dem 8. Mai 1945 konnte ein demokratischer Neuanfang beginnen.
Die Überlebenden des Naziterrors, Opfer des Faschismus, wollten ein Land ohne Krieg und Terror errichten, demokratisch, frei und solidarisch.
Diesen Tag gilt es - so der Friedensrat Markgräflerland - zu würdigen und zu feiern.


Deshalb lädt der Friedensrat Markgräflerland - unter Beachtung der aktuellen Coronamaßnahmen wie Mundschutz und Abstandshaltung - ein zur Erinnerung an die doppelte Befreiung von Faschismus und Krieg an den Gräbern der Zwangsarbeiterkinder auf dem Alten Friedhof in Müllheim am Samstag, 8. Mai 2021 um 15 Uhr: Niezapominajka! - Vergiss mein nicht!

 

► das Plakat zum downloaden

► 8. Mai - Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg

 


Erfolgreicher Ostermarsch 2021 in Müllheim mit über 200 Teilnehmern

Ostermontag ist im Südwesten Ostermarschzeit. Friedensrat Markgräflerland und DGB Markgräflerland hatten auch in diesem Jahr dazu vor die Kaserne der Deutsch Französischen Brigade in Müllheim eingeladen und über 200 Menschen waren der Einladung trotz Corona gefolgt.

 

Uli Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland betonte es sei gerade gegenwärtige wichtig, dass sich wirkliche Menschen in wirklichen Aktionen für den Frieden einsetzten, da die gegenwärtige Politik harte Aufrüstungsziele verfolge. Diese seien mit einem bloß vituellen Protest nicht zu stoppen.  
Rodewald setzte sich mit der gegenwärtigen gewalttätigen Politik auseinander und forderte, Konfliktlösungen sollten konsequent mit zivilen Mitten erfolgen. Dafür fehlten nicht die Mittel, sondern der politische  Wille.
Eine Politik der Abrüstung statt einer immer höherern Aufrüstung forderte auch Claudia Moening vom DGB Markgräflerland ein und verurteilte die geplante Ausrüstung der Bundeswehr mit neuen Kampfflugzeugen, die auch mit Atomwaffen bestückt werden können.
Nach einem Ostermarsch durch die Stadt, auf dem immer wieder die Forderung nach "Frieden schaffen ohne Waffen"zu hören war,
wurden die Teilnehmer auf dem Marktplatz von Musikern aus dem Roma Büro Freiburg mit lebensfroher Musik begrüßt, die es den Zuhörern warm ums Herz und auch an den Händen werden ließ.
Auf der Kundgebung auf dem Marktplatz in Müllheim forderte Uta Pfefferle vom Freiburger Friedensforum in ihrer Rede den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag und warb für die
Städteinitiative Mayors for Peace.
Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat Markgräflerland zeigte in einem beeindruckendem Kaleidoskop auf, worauf es gerade in der heutigen Zeit ankommt:  Anhand von aktuellen Zeitungsmeldungen setzte sie sich insbesondere mit der andauernden Verhamlosung rechter Gewalttäter auseinander, von dem NSU bis zu rechten Umtrieben im  Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr. Und sie forderte die Teilnehmer auf, nicht nur zu reden über Verhältnisse, die zu ändern sind, sondern diese Verhältnisse tatsächlich zu ändern, um eine Welt in Frieden möglich zu machen.
Ostermarsch im Südwesten: Gibt den Teilnehmern Mut, fröhlich und entschieden  einzutreten für eine Welt, die von Waffen nichts mehr hält. Denn das ist für die Menschen am besten.

Grosse Ereignisse kündigen sich an, nicht virtuell, sondern wirklich:

Aus der Ostermarsch Werkstatt ...

... geht es in die Stadt!

Kommt Leute!

Ostermontag ist im Südwesten Ostermarschzeit. Friedensrat Markgräflerland und  DGB Markgräflerland laden auch in diesem Jahr dazu vor die Kaserne der Deutsch Französischen Brigade in Müllheim ein zum Ostermarsch unter Corona. Also: Masken tragen - Abstand halten!!!!

Kommt Leute!

► Plakat download

Entschieden für

 

Frieden

 

 

Am 8. Mai 2021 feiern wir zum 76. Mal den Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus. Nach Ende des von den deutschen Oberen angezettelten 2. Weltkrieges galt in diesem Land als Staatsräson:

 

 

 Nie wieder Krieg!

Heute erklären uns die Regierenden: Dies sei ein geschichtlicher Irrweg gewesen und Kriege zu führen sei wieder ein Mittel der Politik.

Doch nach wie vor wendet sich die Mehrheit der Bevölkerung gegen neue Kriege, gegen weitere Militarisierung der Politik und immer höhere Militärausgaben.

Was für Kriege ausgegeben wird, fehlt für den Frieden.

 

2021 steigt der Krieghaushalt auf 46,93 Mrd. Euro, mit den versteckten Militärausgaben sogar auf 53,03 Mrd.€. Mehr als die Etats für Bildung und Gesundheit zusammen. Jedem Bundesbürger, ob jung oder alt, kosten  damit Wehr und Waffen bereits 638 Euro, für eine vierköpfige Familie sind das  2552 Euro im Jahr. Und die Bundesregierung will die Rüstungsausgaben künftig nahezu auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP)  verdoppeln. Bis 2024 sind 80 Mrd. Euro geplant. Das sind Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung und in vielen anderen Bereichen.

► Flyer download

► Flyer download

Wer Frieden will, darf keine Politik betreiben, die zum Krieg führt!

 Zwar leben wir heute in Deutschland in Frieden. Aber Deutschland selbst setzt 3000 Soldaten seiner Armee in 12 Einsätzen auf 3 Kontinenten ein, die größten Kontingente führen Kriege in Afghanistan und Mali.

Dagegen protestieren wir am Ostermontag mit unserem Ostermarsch 2021 in Müllheim.

Wir wollen Frieden. Nicht nur für uns hier in Deutschland,  nicht nur für die Menschen in der EU, sondern für alle Menschen auf der Erde. Deshalb fordern wir:

Der Waffenhandel soll unterbunden werden. Deutschland und die EU sollen keine Kriege führen und keine Kriege unterstützen! Der Atomwaffenverbotsvertrag soll von Deutschland unterzeichnet werden!

Menschlichkeit statt Barbarei!

Unsere Zukunft hängt nicht nur davon ab, wie wir mit dem Klima umgehen. Entscheidend ist, wie wir miteinander umgehen. Kriege sind barbarisch. Mit Kriegen ist nur ein Gegeneinander möglich, kein Miteinander. Kriege produzieren Leid und machen die Welt unsicher. Eine lebenswerte Zukunft in Frieden und Sicherheit für alle Menschen wird es nur geben, wenn Klimaschutz Hand in Hand mit Abrüstung geht.

Es ist an der Zeit, sich modernen Konfliktlösungen zuzuwenden, die ohne Waffen und Gewalt und ohne wechselseitiges Töten auskommen. Sage niemand, dies sei unmöglich. Das Einzige, was dazu feht, ist der politische Wille die unermesslichen Mittel, die eine gewalttätige Politik für Kriege verschwendet, für die Beseitigung der Kriegsursachen einzusetzen: Soziale Ungleichheit, politisches Unvermögen, Profitgier und Korruption.

► Liederbuch zum Ostermarsch 2021 in Müllheim

Kriege beginnen hier. Stoppen wir sie hier!

 

Die Militarisierung Deutschlands und der EU ist konkret. Die Deutsch-Französische Brigade ist eine der schnellen Eingreiftruppen der EU und der NATO, ausgerichtet zur kriegerischen Intervention überall auf der Welt.  Heute in Afghanistan und Mali. Und morgen?

Deshalb demonstrieren wir am Ostermontag in Müllheim, weil wir nicht wollen, dass von hier aus Kriege geführt werden.

Nie wieder Faschismus!

 

Kriege nach außen, der Kampf jeder gegen jeden im Innern unserer Gesellschaft: Das sind zwei Seiten des Neoliberalismus,  einer Weltanschaung die uns das nimmt, was uns menschlich macht. Die AfD ist als neoliberale Partei entstanden, ausgerichtet gegen Demokratie und Menschlichkeit.

76 Jahre nach der Befreiung von Krieg und Faschismus treten Nazis unter dem Mantel der AfD wieder offen auf.  Rechte Ideologien fördern Feindbilder, Konfrontation und Krieg, im Inneren schüren sie Hass und Gewalt.  Nazi Terror mordet, zuletzt in Hanau.

So entschieden wir für Frieden eintreten, so entschieden treten wir auf gegen Hass, Rassismus und rechten Terror!

und gegen rechte Hetze!

Niezapominajka - das polnische Vergissmeinnicht!

Wir vergessen sie nicht - die Kinder der Zwangsarbeiter, die auf dem Alten Friedhof in Müllheim begraben sind.

► Ostermarsch 2021 in Müllheim

► Warum zum Ostermarsch 2021 in Müllheim?

► Lieder zum Ostermarsch 2021 in Müllheim

► DGB Aufruf zum Ostermarsch 2021



24.Januar: Gedenkveranstaltung anlässlich des Internationalen Gedenktags an die Opfer der Nazis vor dem Jüdischen Friedhof in Müllheim  

24.Januar:                                 Gedenkveranstaltung anlässlich des Internationalen Gedenktags an die Opfer der Nazis                                                          vor dem Jüdischen Friedhof in Müllheim -

Friedensrat bekräftigt antifaschistischen Konsens

Am 27. Januar 2021 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 76. Mal.
Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden und anderen Menschen, die rassistisch oder politisch ausgegrenzt  und ermordet wurden.
Auschwitz ist das Kainsmal der deutschen Geschichte.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Und er ist ein Tag des Handelns: Heute werden von rechten Kräften und Neonazis die Verbrechen der Nazis entschuldigt und verharmlost.
Deshalb bekräftigt der Friedensrat Markgräflerland  den antifaschistischen Konsens unseres Landes:
Nie wieder Faschismus! - Nie wieder Krieg!
Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen lädt der Friedensrat Markgräflerland für Sonntag, den 24.Januar 2021 um 15 Uhr ein zur Gedenkveranstaltung an die Opfer der Nazis vor den Jüdischen Friedhof in Müllheim
(Schwarzwaldstraße/Im Nußbaumboden)

► hier das Plakat zum download

► Auschwitz - Tag 2021 im Markgräflerland

► Informationen über das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau  

Wer von den Opfern spricht, darf zu Tätern nicht schweigen

► Markgräflerland unterm Hakenkreuz

Seit einigen Jahren ruft der Friedensrat Markgräflerland in Müllheim zu einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Gedenktags für die Opfer der Nazis am Sonntag vor dem 27. Januar auf, um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen. In diesem Jahr ist dies Sonntag, der 24. Januar.

Auschwitz Gedenken im Markgräflerland
Erinnern genügt nicht: Entschieden handeln gegen rechts!

Zum Jahrestag der Befreiung des Nazi Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 hatte der Friedensrat Markgräflerland zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Gelände vor dem Jüdischen Friedhof in Müllheim eingeladen.
Auf langen, schwarzweiß gestreiften Stoffschals, die an die Kleidung von KZ - Häftlingen erinnern, waren auf einem gelben Stern Namen der von den Nazis ermordeten jüdischen Menschen aus Müllheim und Badenweiler verzeichnet. Und die Namen und Bilder der Kinder aus Izieu. In diesem kleinen Bauerndorf über dem Rhone Tal kamen in einem Heim zeitweilig jüdische Kinder unter, bis sie im April 1944 von Wehrmacht und Gestapo brutal verhaftet, nach Auschwitz deportiert und ermordet wurden.
Und es waren Fotos von in den Konzentrationslagern gequälten Menschen zu sehen sowie erschütternde Kurzberichte von Menschen, die das das Grauen der Nazi Vernichtungslager überlebten.
Ulrich Rodewald vom Friedensrat hob in seiner Ansprache hervor, daß es an diesem Tag  darum gehe, aller Opfer der Nazis zu gedenken. Opfer der Nazis waren vor allem, aber nicht nur jüdische Menschen.
Verfolgt wurden Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter. Jeder und jede, die sich der faschistischen ideologie entgegenstellte oder ihr nicht genehm war. Verfolgt wurden Sinti und Roma. Verfolgt wurden homosexuelle Menschen. Verfolgt und ermordet wurden Menschen, deren Leben von den Nazis als "unwert" betrachet wurden.
Rodewald erinnerte auch an die Menschen im Markgräflerland, die sich mutig den Nazis entgegenstellten und dafür ermordet wurden oder in Konzentrationslager oder Zuchthäuser eingesperrt wurden. So Otto Weis und Gustav Oberst aus Müllheim, die inhaftiert wurden, weil sie sich gegen die unmenschliche Behandlung polnischer Kriegsgefangener einsetzten. Otto Weis verstarb unmittlbar nach seiner Haftentlassung an den Folgen seiner Haft. Und Emma Kübler aus Badenweiler, die als Zeugin Jehova den Hitlergruß verweigerte und dafür in ein Konzentrationslager verschleppt wurde und ebenfalls an den Folgen der Haft verstarb.
Und Emma Kübler aus Badenweiler, die als Zeugin Jehova den Hitlergruß verweigerte und dafür in ein Konzentrationslager verschleppt wurde und ebenfalls an den Folgen der Haft verstarb.
Wenn dieses Gedenken aber nicht  hohl werden solle, dann gegnüge es angesicht der erstarkenden rassistischen und neonazistischen Kräfte nicht, zu erinnern an vergangene Greuel. Vielmehr müsse daraus aktives Tun gegen Rassismus und völkischen Nationalismus erwachsen.

An die zahlreichen Teilnehmer wandte er sich mit der Bitte, es nicht beim Zuhören zu belassen, sondern mitzuhelfen, "dass die überall aufkeimende, rassistische, braune Stimmung keine Chance hat. Lassen wir es nicht so weit kommen, dass Nazis hier wieder Terror, Angst und Schrecken verbreiten können, stehen wir auf für Frieden und Menschlichkeit."

Auch bei den anstehenden Wahlen.

So berichtet die "Oberbadische" über unsere Veranstaltung

Bericht in der "Badischen Zeitung"

Das Müllheimer Amtsblatt "Hallo Müllheim":

Wir haben mit der Vorbereitung dieser Veranstaltung begonnen und laden mit diesem Plakat zur Teilnahme ein:

Unsere Plakate werden vorbereitet ...

 ... und warten auf ihre Verteilung in der Stadt.

Verladen auf unser AktionsFahrrad...

...  findet das erste Plakat seinen Ort

Auschwitz Tag 2021 in Müllheim

 



 

Otto Freundlich                          Kosmischer Regenbogen

 

      Ein friedvolles Jahr 2021

 

„Wir werden von denen verstanden werden, für die wir kämpfen.“

                                                                                                                                                             Otto Freundlich

Otto Freundlich kam im einstigen Ostpreußen und heutigen Polen am 10. Juli 1878 in Stolp / Słupsk als Sohn des Speditionsinhabers Emil Freundlich zur Welt. Die deutsche Familie jüdischer Herkunft war – wie viele andere Familien damals auch – zum  Protestantismus konvertiert. Diesen Konformismus lehnte Freundlich zeitlebens ab.

 Nach der Revolution von 1918 in Deutschland wurde er als Mitglied der Novembergruppe politisch aktiv und organisierte 1919 zusammen mit Max Ernst und Johannes Theodor Baargeld die erste Dada-Ausstellung in Köln.

1925 siedelte Otto Freundlich endgültig nach Paris um.

Als 1939 die  Nazis den Zweiten Weltkrieg entfesselten, glich Otto Freundlichs Schicksal dem vieler anderer jüdischer deutscher Einwanderer. Französische Behörden steckten ihn in mehrere Lager für Angehörige feindlicher Nationen. Doch durch die Intervention von Künstlerfreunden, allen voran Pablo Picasso, kam Otto Freundlich im Mai 1940 auf freien Fuß, und nahm Zuflucht in Saint-Paul-de-Fenouillet in den Pyrénées-Orientales.

 Um mehr Sicherheit zu gewährleisten, zog Freundlich mit seiner Frau Hannah Kosnick-Kloss von einem Dorf in ein anderes und suchte bei einer Bauernfamilie Zuflucht in St-Martin-de-Fenouillet. Doch der Aufschub war von kurzer Dauer.

Am 23. Februar 1943 wurde Freundlich denunziert. Freundlich wurde verhaftet, kam in die Lager Gurs und Drancy und wurde am 4. März in das Vernichtungslager Sobibor (Polen) deportiert. Er wurde dort noch am Tag seiner Ankunft am 9. März im Alter von 65 Jahren ermordet.



Wer immer hier Hand angelegt hat, wen immer er gemeint hat: Uns gefällts!


 

Copyright © 2010 Friedensrat Markgräflerland | Website Templates by Tradebit | Powered by Website Baker