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Willkommen



„Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ 

Albert Einstein


Hiroshima Tag im

Markgräflerland:

 


Für eine Welt, die von

Atomwaffen nichts hält!

 

Informationen zum Atombombenabwurf auf Hiroshima sind hier zu finden

Hiroshima

► Vorderseite Flyer als PDF

► Rückseite Flyer als PDF

Abwurf der Atombombe auf Nagasaki

Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945 wurden auf Befehl der USA Regierung Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen.
Mehr als 100 000 Menschen starben, verbrannten, verdampften, verkohlten.
Hunderttausende leiden bis heute noch an den Folgen dieser Bomben.

Wir gedenken jedes einzelnen Opfers dieser beiden Atombombenanschläge und aller Kriege, die in der Vergangenheit geführt wurden und die in der Gegenwart geführt werden.

75 Jahre sind seither vergangen. So viele Jahre!
Hat sich etwas geändert?

Es gibt immer noch Kriege!

Es gibt immer noch unfassbar viele Menschen, die verbrennen, zerfetzt werden, Familienmitglieder und ihre Heimat verlieren, auf der Flucht sind, auf der Flucht mißhandelt und getötet werden oder auf der Flucht „einfach nur“ ertrinken.

 

Die Art den Waffen hat sich erweitert, das Leid der Menschen ist nach wie vor unermesslich.
Wir sagen NEIN zu Ausgaben für Waffen.
Wir sagen NEIN zur Lösung von Problemen mit Waffen.
Wir sagen JA zu Frieden und Menschlichkeit.

Wir sagen, es muss sich etwas ändern.
Wir müssen etwas ändern.
Was soll sich ändern? Wie können wir was ändern?

Suchen wir richtige Antworten auf  die Fragen:
Gibt es einen gerechten Krieg?
Welcher Gott ist der richtige?
Welcher Gott hat den Waffenverkäufern die Erlaubnis erteilt?
Gibt es eine gerechte Bombe oder gerechtes Gas?
In Kriegen geht es nicht um Waffengang, militärische Objekte, Szenarien, nicht um Nationen, Bündnisse und Armeen. Schöne Worte, die die blutige Wahrheit verstecken sollen.
Es geht um die Durchsetzung von (wirtschaftlichen) Interessen mit militärischer Gewalt.
Der Tod von Menschen mit ihren Hoffnungen und Nöten wird dabei in Kauf genommen.

Modell der Atombombe

Die Atombombe von Hiroshima wurde von den US-Amerikanern "Little Boy" genannt. Sie war mit drei Metern Länge, einem Durchmesser von 0,7 Metern und einem Gewicht von drei Tonnen kleiner als die Atombombe von Nagasaki und enthielt Uran 235

Der Atompilz der Hiroshima-Bombe eine Stunde nach dem Abwurf,
 Foto: US-Armee

Nach der Kündigung des INF Vertrages (Vetrag zwischen den USA und der Sowjetunion/Rußland über die Vernichtung aller landgestützten nuklearen Mittelstreckensysteme  mit kürzerer und mittlerer Reichweite (500 bis 5500 Kilometer) steht ein neues nukleares Wettrüsten bevor.
Auf dem Militärflugplatz (Fliegerhorst) Büchel bei Cochem an der Mosel sind Atombomben  der USA stationiert . Im Kriegsfall sollen deutsche Soldaten diese Atombomben mit deutschen Militärflugzeugen transportieren und abwerfen.

Dagegen protestieren wir mit der Friedensbewegung weltweit.
Treten wir den Politikern + Vertretern der Parteien auf die Füße, diskutieren wir mit ihnen und fordern wir von ihnen:

Nie wieder Hiroshima! Nie wieder Nagasaki!

Abzug der Atomraketen aus Büchel in der Eifel!
 
Deutschland soll dem Atomwaffenverbot der UNO beitreten und atomwaffenfreie Zone werden!!

Engagiert Euch!
Macht mit bei uns im Friedensrat.

Kontakt: friedensrat-muellheim(at)gmx(dot)de

Im Müllheimer Amtsblatt werden unsere Veranstaltungen mit der Begründung nicht mehr aufgenommen, sie enthielten "tagespolitische Aussagen" .

Andere Gemeinden im Markgräflerland haben dazu eine andere Einstellung:


"Dass mein werter Name als Nazi-Gegner in tausend Jahren noch im Strafregister stehen wird, darauf werd ich stets stolz sein."

Edwin Bruckert, Bergmann und Landwirt aus Buggingen (Markgräflerland) -
wegen seiner Nazi Gegnerschaft 1944 vom Sondergericht Freiburg zu einer Gefängnisstrafe verurteilt 

Erste Bilder von unserer Veranstaltung zum 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg!  Es versammelten sich mehr Menschen als in den Jahren zuvor an den Gräbern der Zwangsarbeiterkinder auf dem Friedhof in Müllheim. Unter Pandemie Bedingungen.

So effektive Maßnahmen wünschten sich die Teilnehmer auch gegen Kriegs- und Nazi Pandemien.

Gedenken an den Gräbern der Kinder der Zwangsarbeiterinnen   Bänder mit den Namen der Kinder werden an die umstehenden Bäume gebunden

► Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat Markgräflerland spannte den Bogen von der Zeit 1933 - der Machtübertragung an die Nazis - über den 8. Mai 1945 - den Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg - zu unserer Gegenwart und unserer Verantwortung, der Verantwortung eines jeden Einzelnen von uns:

Aufstehen gegen Ungerechtigkeit und Krieg!

Einzustehen für Frieden und sozialer Teilhabe!

Eine Blume von Kindern für die verstorbenen Kinder! Niezapominajka! - Vergiss mein nicht!

Zu unserer Veranstaltung am 8. Mai erreichten uns zwei Grussadressen:

Die schrieb uns der Geschäftsführer des Maimilian-Kolbe-Werks aus freiburg, Christoph Kulessa

 

Jedes Jahr singen wir das Lied von Bettina Wegner

"Kleine Hände. Bettina Wegner schreib uns diese Zeilen:

 

Auch im benachbarten Mulhouse fand unsere Aktion Aufmersamkeit:

Presseinformation mit der Bitte um Veröffentlichung:

 

Tag der Befreiung im Markgräflerland
Veranstaltung des Friedensrats in Müllheim

 

Zum Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg am 8. Mai hatte der Friedensrat Markgräflerland zu einer Gedenkveranstaltung auf den Alten Friedhof in Müllheim eingeladen.
Erfreulicherweise versammelten sich mehr Menschen als in den Jahren zuvor an den Gräbern der 58 Kindern von Zwnagsarbeiterinnen, die noch unmittelber nach Beendigung der Nazi Herrschaft an deren Folgen starben. Und dies unter Pandemiebedingungen.
► Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat Markgräflerland spannte den Bogen von der Zeit 1933 - der Machtübertragung an die Nazis - über den 8. Mai 1945 - den Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg - zu unserer Gegenwart und der Verantwortung der Menschen heute, aufzustehen gegen Ungerechtigkeit und Krieg und sozialer Teilhabe für alle Menschen.
Es sei, so Vetter, Schluss zu machen mit der Tolerierung der scheinbar so " kleinen, harmlosen, vorgeblich gar nicht bös gemeinten rechten Sprüche von den Nazis unserer Zeit und deren Gefolgschaft." Dabei verwies sie auf die jüngsten Äußerungen des AfD Fraktionschefs Gauland, der den 8. Mai als Tag des Verlustes von großen Teilen Deutschlands und des Verlustes von Gestaltungsmöglichkeiten" bezeichnet hatte, den Verlust von 70 Millionen Menschenleben durch die Nazi Herrschaft aber ignorierte.
Nach einer Schweigeminute für die Opfer des Faschismus verlas Ulrich Rodewald eine ►Grußadresse von Christoph Kulessa, Geschäftsführer des Maximilan Kolbe Werkes in Freiburg , in der es heisst: " Das Gedenken an den Kindergräbern auf dem Alten Müllheimer Friedhof mahnt und vereint uns und alle friedliebenden Menschen, auch heute gegen Krieg, Hass, Fremdenfeindlichkeit und rechte Gesinnung aufzustehen."
Dann knüpften Die Teilnehmer Bänder mit den Namen der  verstorbenen Kinder an die umstehende Bäumen.
"Jedes Kind hatte einen Namen, jedes Kind hatte einen Vater und eine Mutter, jedes Kind hat eine glückliche Kindheit verdient. Darum ist es so wichtig, an die Kinder zu denken, denen man all das weggenomen hat und darum ist es so wichtig, an diese Kinder zu erinnern und sie nie, wirklich niemals zu vergessen," schrieb die ► Liedermacherin Bettina Wegner an den Friedensrat und  mit ihren Lied "Sind so kleine Hände", das Felix Hempel auf dem Fagott begleitete, wurde die Veranstaltung beendet.

8. Mai 1945
Befreiung von Faschismus und Krieg

Am 8. Mai 2020 feiern wir zum 75. Mal den Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg.  Auch das Markgräflerland im Südwesten Deutschlands wurde von den Nazis befreit – und vom Krieg.
Heute wird der 8. Mai 1945 von vielen Europäern gefeiert und ist Teil eines kollektiven europäischen Gedächtnisses. Dazu gibt es allen Grund - vor allem in Deutschland. Ein demokratischer Neuanfang konnte beginnen.
Die Überlebenden des Naziterrors, Opfer des Faschismus, wollten ein Land ohne Krieg und Terror errichten, demokratisch, frei und solidarisch.
Diesen Tag gilt es - so der Friedensrat Markgräflerland - auch und gerade in diesem Jahr zu würdigen.
Deshalb lädt der Friedensrat Markgräflerland - unter Beachtung der aktuellen Coronamaßnahmen wie Mundschutz und Abstandshaltung - ein zur
                                                                 Erinnerung an die doppelte Befreiung von Faschismus und Krieg an den Gräbern der Zwangsarbeiterkinder auf dem Alten Friedhof in Müllheim am 8. Mai 2020 um 18 Uhr:
Niezapominajka! - Vergiss mein nicht!

Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des 2. Weltkriegs in Europa und erinnert an die Verbrechen dieses  Vernichtungskrieges. Der von den Nazis und ihnen verbundener Kräfte entfachte Krieg wurde angetrieben vom Streben nach Vorherrschaft über andere Staaten und Völker und nach Eroberung von  Rohstoffen.

Als Gedenktag erinnert der 8. Mai an die doppelte Befreiung von Faschismus und Krieg . "Das Vergessenwollen verlängert das Exil, und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung" - so der ehemalige ► Bundespräsident von Weizsäcker in seiner Rede zum 8. Mai 1985.

Heute wird der 8. Mai von vielen Europäern gefeiert und ist Teil eines kollektiven europäischen Gedächtnisses. Dazu gibt es allen Grund. Am 8. Mai 1945 wurde Deutschland von Faschismus und Krieg befreit. Ein demokratischer Neuanfang konnte beginnen. Die Überlebenden des Naziterrors, Opfer des Faschismus, die aus Zuchthaus und KZ befreiten Häftlinge und Widerstandskämpfer, die aus dem Exil zurückgekehrten Menschen beteiligten sich vom ersten Tag an am Wiederaufbau. Sie wollten ein Land ohne Krieg und Terror errichten, demokratisch, frei und solidarisch.

Dieses Jahr feiern wir den 8. Mai als Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg zum 75.Mal.

Rebland Kurier 6. Mai 2020

 

Wenn wir vom 8. Mai 1945 sprechen, dürfen wir über den 30. Januar 1933 nicht schweigen

Vor dem 8. Mai 1945 liegen 12 Jahre Nazi Diktatur, davon 6 Jahre totaler Krieg. Eine Zeit voller Verbrechen und Mord.                

"Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat." (Erich Kästner)

Wie aus dem Schneeball auch im Markgräflerland eine Lawine wurde, spiegeln die Ergebnisse der Reichstagswahlen 1919 - 1933 für die Amtsbezirke Müllheim-Lörrach wider:

Quelle: Klaus Amann, Markgräfler Heimatpresse S.19

Bei den Wahlen 1928 erhielten die Nazis in beiden Amtsbezirken 445 Stimmen, bedeutungslos, könnte man meinen.

1930 waren es schon 8573 Stimmen,                                                                                                             im Juli 1932 erhielt die NSDAP 20323 Stimmen,                                                                                              mit 16613 Stimmen im November 1932 verloren die Nazis 3707 Stimmen.                                                        Mit der Machtübertragung an Hitler Januar 1933 bekamen die Nazis allerdings wieder Oberwasser und erhielten bei den Wahlen im März 1933 25.317 Stimmen.

Zu welchen Zielen die Nazis ihre Macht in einem autoritären Führerstaat nutzen wollte, das offenbarte Hitler in einer vertraulichen Rede vor Truppen- und Wehrkreisbefehlshabern am 3. Februar 1933.

Um die "Wiederwehrhaftmachung" des deutschen Volkes zu erreichen, sollten Parlamentarismus und Demokratie abgeschafft werden. In dem überlieferten Stichwortprotokoll eines Beteiligten heißt es dazu:

"Völlige Umkehrung der gegenwärtigen Zustände in Deutschland. Keine Duldung der Betätigung irgendeiner Gesinnung, die dem Ziel entgegensteht (Pazifismus!). Wer sich nicht bekehren läßt, muß gebeugt werden. Ausrottung des Marxismus mit Stumpf und Stiel. [...] Todesstrafe für Landes- und Volksverrat. Straffste autoritäre Staatsführung. Beseitigung des Krebsschadens der Demokratie."

Es war zu spät. Die Nazi Lawine rollte. Und sie ruhte erst, als sie alles unter sich begraben hatte.

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Faschismus und Krieg hat der Friedensrat Markgräflerland Dokumente zu zwei Themenkomplexen zusammengetragen:
Zum einen wird ein Blick auf die 12 Jahre der Nazi Herrschaft geworfen:                                                             ► Markgräflerland unterm Hakenkreuz.
Zum andern sind unter der der Überschrift                                                                                                     ► Widerstand und Verfolgung im Markgräflerland 1933 – 45                                                                           Berichte über Menschen versammelt, die sich den Nazis widersetzten. Ihnen will der Friedensrat Markgräflerland mit diesen Seiten seine Hochachtung aussprechen und ihnen ein Denk-Mal setzen.

Wie sich diese Zeit im Markgräflerland darstellt wollen wir mit unseren Beiträgen skizzieren:

Weitere Beiträge:   ► Verfolgung und Widerstand im Markgräflerland 1933 - 1945

► Die Ehre der Barbara Graf

Das ist die Geschichte der "Entziehung des an Frau Barbara Graf verliehenen Mütterehrenkreuzes Stufe I".  2 Jahre und fast 4 Monate hat es gedauert, bis die Nazis sich dafür rächen konnten, daß Barbara Graf von Sulzburg, früher in Eschbach, nach München ins Braune Haus gereist ist, angetan mit dem goldenen Ehrenkreuz und dort versuchte, ihren  Sohn Peter vor dem Erschießen zu retten.

► Die Akte Otto Weis

Otto Weis nahm als Offizier am1. Weltkrieg teil, in dem seine beiden Söhne getötet wurden. Engagierte sich nach dem Krieg für den Frieden und wurde von Pierre Ceresole in das Internationale Komitee des Zivildienstes berufen.
1942 wurde er von den Nazis 1942 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er sich gegen die Mißhandlung polnischer Zwangsarbeiter aussprach. Er starb an den Folgen der Haft am 24.11.1942 in Müllheim.

► Verfolgung der Arbeiterbewegung im Markgräflerland

Am 8. Mai 1945 wurde Deutschland von Faschismus und Krieg befreit. Ein demokratischer Neuanfang konnte beginnen. Auch für die organisierte Arbeiterbewegung und ihre Parteien, die besonders von den Nazis verfolgt worden waren.

► Nazis plündern Arbeiterparteien

Kaum waren die Arbeiterparteien und Arbeitervereine von den Nazis verboten und aufgelöst, meldeten sich wie Aasgeier Nazi Organisationen aber auch andere Vereine, um sich am "Vermögen" der Arbeiterverbände zu bereichern

                                                                                                                                                                 
Beiträge zu ► Markgräflerland unterm Hakenkreuz

► Nazi Propaganda im Markgräflerland

Kreistag der NSDAP in Müllheim 1938

Die Nazi-Propaganda war eine der zentralen Aktivitäten der NSDAP. Erklärtes Ziel war die  „Durchdringung des gesamten deutschen Volkes mit der nationalsozialistischen Weltanschauung.“

► Wie die Nazis den 1. Mai vereinnahmten

Die Nazis versuchten alle Lebensbereiche mit ihrer völkischen nationalistischen Weltanschauung zu durchdringen. So auch den 1. Mai, den Kampftag der Arbeiterbewegung für Frieden, Demokratie und sozialen Fortschritt. Die Nazis  instrumentalisierten den 1. Mai und riefen ihn 1933 zum „Tag der nationalen Arbeit“ aus.

► Hitler ist Krieg! - Nazi Wehmacht in Müllheim

Vier Tage nach der Machtübergabe 1933 informierte Hitler die Generalität der Reichswehr über den „Aufbau der Wehrmacht“. Hierauf müsse die gesamte Staatsführung eingestellt werden, denn das sei die „wichtigste Voraussetzung“ der „Wiedererringung der politischen Macht“ Deutschlands. Ziel sei die „Eroberung neuen Lebensraums im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung“

► Nazis führen Kinder ins Verderben I

Seifenkistenrennen der Hitlerjugend am Hachberg in Müllheim 1939

Sport, Zeltlager, Gemeinschaftserlebnisse: Mit diesen Mitteln machten sich die Nazis mit der Hitlerjugend  daran, Kinder und Jugendliche in der Nazi Ideologie zu erziehen.

► Nazis führen Kinder ins Verderben II

Braune Kinderfänger angeln nach den Seelen der Kinder

 


Beendet die Kriege, den Hass, die Gewalt!
Aktion des Friedensrats Markgräflerland zu Ostern

Unsere wirkliche Aktion mit wirklichen Transparenten gerichtet an wirkliche Menschen in der Presse:

 

Beendet die Kriege, den Hass, die Gewalt!
Aktion des Friedensrats Markgräflerland zu Ostern

Zu den wegen Corona verhängten Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens gehört auch das Verbot von Demonstrationen. Und so durfte in diesem Jahr der geplante 23. Ostermarsch in Müllheim nicht stattfinden.
 

Dennoch trug der Friedensrat Markgräflerland mit einer Aktion vor der Kaserne der Deutsch Französischen Brigade in Müllheim seine Forderungen in die Öffentlichkeit.
Auf einer Reihe von Transparenten wurde für eine Politik des friedlichen Miteinanders statt eines kriegerischen Gegeneinanders geworben.
Denn unsere Zukunft hängt nach Auffassung des Friedensrats nicht nur davon ab, wie wir mit Corona umgehen. Entscheidend sei vielmehr eine lebenswerte Welt in Frieden und Sicherheit für alle Menschen zu schaffen.
Es ist an der Zeit, sich modernen Konfliktlösungen zuzuwenden, die ohne Waffen und Gewalt und ohne wechselseitiges Töten auskommen.
Sage niemand, dies sei unmöglich, so der Friedensrat. Das Einzige, was dazu feht, ist der politische Wille die unermesslichen Mittel, die eine gewalttätige Politik für Kriege verschwendet, für die Beseitigung der Kriegsursachen einzusetzen: Auch hier zeigt die Corona Krise, dass dies möglich ist, wenn es denn gewollt wird.
Deshalb hob der Friedenrat trotz Ostermarsch Verbot wegen Corona hervor:
Wir bleiben dabei: Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!

Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!
Plakate und Transparente statt Ostermarsch

Das öffentliche Leben ist durch die Maßnahmen wegen der Corona Krise stark eingeschränkt, Veranstaltungen und sonstige Versammlungen sind untersagt.

Deshalb sieht sich der Friedensrat Markgräflerland gezwungen, den Ostermarsch 2020, der am Ostermontag in Müllheim stattfinden sollte, ABZUSAGEN.

Wir hoffen sehr, dass wir Sie/Euch ganz bald zu unserer nächsten Aktion ohne Einschränkungen sehen und treffen werden.

Bis dahin grüßen wir Sie/Euch alle                    „Entschieden für Frieden & gegen rechte Hetze“ und bitten Sie/Euch, über Ostern mit Plakaten und Transparenten im persönlichen Umfeld auf diese Ziele aufmerksam zu machen..

Ihr/Euer Friedensrat Markgräflerland

Presseinformation mit der Bitte um Veröffentlichung

 

Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!

Plakate und Transparente statt Ostermarsch

 

Das öffentliche Leben ist durch die Maßnahmen wegen der Corona Krise stark eingeschränkt, Veranstaltungen und Demonstrationen sind untersagt. Deshalb sah sich der Friedensrat Markgräflerland gezwungen, den 23. Ostermarsch in Müllheim, der am Ostermontag stattfinden sollte, abzusagen.

Wenn auch durch Corona vieles in den Hintergrund gerückt wird, sollten die Probleme, die der Ostermarsch thematisiert, nicht vergessen werden, so der Friedensrat.

Am 8. Mai 2020 jährt sich zum 75. Mal den Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus. Nach Ende des von den deutschen Oberen angezettelten 2. Weltkrieges galt in diesem Land als Staatsräson: Nie wieder Krieg!

Heute, so der Friedensrat, erklären die Regierenden dies zu einem geschichtlichen Irrweg und Kriege zu führen müsse wieder ein Mittel der Politik sein. Doch nach wie vor wendet sich die Mehrheit der Bevölkerung gegen neue Kriege, gegen weitere Militarisierung der Politik und immer höhere Militärausgaben.

Wie sehr das, was  für Kriege ausgegeben wird, in anderen lebenswichtigen Bereichen fehlt, wird nach Auffassung des Friedensrats gerade in der jetzigen Situation deutlich.

2020 steigt der Militärhaushalt auf 45,1 Mrd. Euro, mit den versteckten Militärausgaben sogar auf 50,3 Mrd.€. Mehr als die Etats für Bildung und Gesundheit zusammen.  Der Gesundheitsetat sank gegenüber 2019 sogar um 4,7%. Jedem Bundesbürger, ob jung oder alt, kosten  damit Wehr und Waffen bereits 617 Euro, für eine vierköpfige Familie sind das fast 2500 Euro im Jahr. Und die Bundesregierung will die Rüstungsausgaben künftig nahezu auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP)  verdoppeln. Diese Mittel fehlen im zivilen Bereich, bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung und in vielen anderen Bereichen.

Teilnehmer der Ostermärsche setzen sich für eine Politik ein, die auf zivile Konfliktlösung setzt statt auf Krieg führt, so der Friedenrat weiter.

Zwar lebten wir heute in Deutschland in Frieden. Aber Deutschland selbst setzt 3158 Soldaten seiner Armee in 12 Einsätzen auf 3 Kontinenten ein, die größten Kontingente führen Kriege in Afghanistan und Mali.

Dagegen sollte am Ostermontag mit dem Ostermarsch 2020 in Müllheim werden und  Forderungen bekräftigt weden, den Waffenhandel zu unterbinden, Deutschland und die EU sollen keine Kriege führen und keine Kriege unterstützen!

Unsere Zukunft hängt nicht nur davon ab, so der Friedensrat weiter,  wie wir mit Corona umgehen. Entscheidend ist, wie wir miteinander umgehen. Kriege sind barbarisch. Mit Kriegen ist nur ein Gegeneinander möglich, kein Miteinander. Kriege produzieren Leid und machen die Welt unsicher. Eine lebenswerte Zukunft in Frieden und Sicherheit für alle Menschen wird es nach Auffassung des friensrats nur geben, wenn Klimaschutz Hand in Hand mit Abrüstung geht.

Es ist an der Zeit, sich modernen Konfliktlösungen zuzuwenden, die ohne Waffen und Gewalt und ohne wechselseitiges Töten auskommen. Sage niemand, dies sei unmöglich. Das Einzige, was dazu feht, ist der politische Wille die unermesslichen Mittel, die eine gewalttätige Politik für Kriege verschwendet, für die Beseitigung der Kriegsursachen einzusetzen: Auch hier zeigt die Corona Krise, dass dies möglich ist, wenn es denn gewollt wird.

Die Militarisierung Deutschlands und der EU ist konkret,Die Deutsch-Französische Brigade ist eine der schnellen Eingreiftruppen der EU und der NATO, ausgerichtet zur kriegerischen Intervention überall auf der Welt.  Heute in Afghanistan und Mali. Und morgen? Sollte sie schon gar nicht, wie es manche Politiker überlegen, zur Unterstützung der Polizei bei uns eingesetzt werden.

Die Kriegsübung "Defender 2020" hat unser Land zur logistischen Basis eines der größten Truppenaufmärsche der NATO seit Ende des kalten Krieges.

Kriege nach außen, der Kampf jeder gegen jeden im Innern unserer Gesellschaft: Das sind zwei Seiten des Neoliberalismus,  einer Weltanschaung die den Menschen das nimmt, was sie menschlich macht. Die AfD ist als neoliberale Partei entstanden, ausgerichtet gegen Demokratie und Menschlichkeit.

75 Jahre nach der Befreiung von Krieg und Faschismus treten Nazis unter dem Mantel der AfD wieder offen auf.  Rechte Ideologien fördern Feindbilder, Konfrontation und Krieg, im Inneren schüren sie Hass und Gewalt.  Nazi Terror mordet, zuletzt in Hanau.

Der Friedensrat hofft sehr, daß ganz bald die Menschen, die „Entschieden für Frieden & gegen rechte Hetze“ engagiert sind, sich zu den nächsten Aktionen ohne Einschränkungen sehen und treffen können.

Über Ostern ruft der Friedensrat Markgräflerland dazu auf mit Plakaten und Transparenten im persönlichen Umfeld für eine Welt in Frieden zu werben.

 

 

 

Unser 23. Ostermarsch

in Müllheim muss 

abgesagt werden!

 

Unsere Forderungen

bleiben!

 

 

 

►Lieder zum Ostermarsch 2021 in Müllheim

Aussagen des Friedensrats Markgräflerland bleiben aktuell:

Entschieden für

 

Frieden

 

Am 8. Mai 2020 feiern wir zum 75. Mal den Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus. Nach Ende des von den deutschen Oberen angezettelten 2. Weltkrieges galt in diesem Land als Staatsräson:

Nie wieder Krieg!

Heute erklären uns die Regierenden: Dies sei ein geschichtlicher Irrweg gewesen und Kriege zu führen sei wieder ein Mittel der Politik.

Doch nach wie vor wendet sich die Mehrheit der Bevölkerung gegen neue Kriege, gegen weitere Militarisierung der Politik und immer höhere Militärausgaben.

Was für Kriege ausgegeben wird, fehlt für den Frieden.

2020 steigt der Militärhaushalt auf 45,1 Mrd. Euro, mit den versteckten Militärausgaben sogar auf 50,3 Mrd.€. Mehr als die Etats für Bildung und Gesundheit zusammen. Jedem Bundesbürger, ob jung oder alt, kosten  damit Wehr und Waffen bereits 617 Euro, für eine vierköpfige Familie sind das fast 2500 Euro im Jahr. Und die Bundesregierung will die Rüstungsausgaben künftig nahezu auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP)  verdoppeln. Bis 2024 sind 80 Mrd. Euro geplant. Das sind Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung und in vielen anderen Bereichen.

Wer Frieden will, darf keine Politik betreiben, die zum Krieg führt!

Zwar leben wir heute in Deutschland in Frieden. Aber Deutschland selbst setzt 3158 Soldaten seiner Armee in 12 Einsätzen auf 3 Kontinenten ein, die größten Kontingente führen Kriege in Afghanistan und Mali.

Dagegen protestieren wir am Ostermontag mit unserem Ostermarsch 2020 in Müllheim.

Wir wollen Frieden nicht nur für uns hier in Deutschland,  nicht nur für die Menschen in der EU, sondern für alle Menschen auf der Erde. Deshalb fordern wir:

Der Waffenhandel soll unterbunden werden. Deutschland und die EU sollen keine Kriege führen und keine Kriege unterstützen!

Menschlichkeit statt Barbarei!

Unsere Zukunft hängt nicht nur davon ab, wie wir mit dem Klima umgehen. Entscheidend ist, wie wir miteinander umgehen. Kriege sind barbarisch. Mit Kriegen ist nur ein Gegeneinander möglich, kein Miteinander. Kriege produzieren Leid und machen die Welt unsicher. Eine lebenswerte Zukunft in Frieden und Sicherheit für alle Menschen wird es nur geben, wenn Klimaschutz Hand in Hand mit Abrüstung geht.

Es ist an der Zeit, sich modernen Konfliktlösungen zuzuwenden, die ohne Waffen und Gewalt und ohne wechselseitiges Töten auskommen. Sage niemand, dies sei unmöglich. Das Einzige, was dazu feht, ist der politische Wille die unermesslichen Mittel, die eine gewalttätige Politik für Kriege verschwendet, für die Beseitigung der Kriegsursachen einzusetzen: Soziale Ungleichheit, politisches Unvermögen, Profitgier und Korruption.

Kriege beginnen hier. Stoppen wir sie hier!

Die Militarisierung Deutschlands und der EU ist konkret. Die Deutsch-Französische Brigade ist eine der schnellen Eingreiftruppen der EU und der NATO, ausgerichtet zur kriegerischen Intervention überall auf der Welt.  Heute in Afghanistan und Mali. Und morgen?

Die Kriegsübung "Defender 2020" macht unser Land zur logistischen Basis eines der größten Truppenaufmärsche der NATO seit Ende des kalten Krieges.

Deshalb demonstrieren wir am Ostermontag in Müllheim, weil wir nicht wollen, dass von hier aus Kriege geführt werden.

Nie wieder Faschismus!

Kriege nach außen, der Kampf jeder gegen jeden im Innern unserer Gesellschaft: Das sind zwei Seiten des Neoliberalismus,  einer Weltanschaung die uns das nimmt, was uns menschlich macht. Die AfD ist als neoliberale Partei entstanden, ausgerichtet gegen Demokratie und Menschlichkeit.

75 Jahre nach der Befreiung von Krieg und Faschismus treten Nazis unter dem Mantel der AfD wieder offen auf.  Rechte Ideologien fördern Feindbilder, Konfrontation und Krieg, im Inneren schüren sie Hass und Gewalt.  Nazi Terror mordet, zuletzt in Hanau.

So entschieden wir für Frieden eintreten, so entschieden treten wir auf gegen Hass, Rassismus und rechten Terror!

und gegen rechte

 

Hetze!

www.friedensrat.org

 

► Flyer zum Download


 

 


Den Opfern der rechten Terrormorde in Hanau ein Gesicht geben

Wie in vielen andern Orten - und das macht uns hoffnungsfroh - fand auch in Müllheim eine Protestkundgebung wegen der rechten Terrormorde in Hanau statt, initiert vom Friedensrat Markgräflerland. Soweit es möglich war, wurden auf  Fotos die Gesichter der Ermordeten gezeigt, um deutlich zu machen: Die Leben nicht von irgendjemand, sondern die Leben dieser Menschen wurden ausgelöscht, weil sich ein Nazi anmasste, Herr über ihr Leben zu sein. Denn (auch) das ist Faschismus: Zu meinen, sich über das Leben anderer erheben zu können.

Ulrich Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland hob die strukturellen Ursachen der neonazistischen Bewegung hervor: die AfD sei Folge einer  Politik, die sich nicht den Sorgen der Vielen, sondern der Gewinne der Wenigen verpflichtet sehe. Um den braunen Sumpf trocken zu legen brauche es einer anderen, einer den arbeitenden Menschen verpflichteten Politik. Alles andere hieße, so Rodewald, die Symptome zu bekämpfen, nicht aber die Ursachen.

Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat Markgräflerland betonte die Verantwortung eines/r jeden von uns: Auf jeden von uns komme es an, den NeoNazis entgegenzutreten. Jeden Tag. Und immer wieder. Hilfreich könne dabei der blaue Knoten sein. Und so verteilte sie an die Teilnehmer blaue Stofftücher in der Farbe der Friedensbewegung, in der sich jede/r eine Knoten machen könne, um sich täglich daran zu erinnern, etwas gegen Rassismus zu tun.

Die Badische Zeitung berichtete so:

 

 

Leute: Steht auf und kommt!!!!
Weitersagen!!!!

 

Kundgebung in Müllheim wegen des rechten Terroranschlags in Hanau:

Steht auf gegen Hass, Rassismus und rechten Terror!
Kundgebung am Freitag, 21. Februar 17.00 Uhr
Evang. Stadtkirche - Werderstr. Müllheim
Friedensrat Markgräflerland

 

 

Leute: Steht auf und kommt!!!!
Weitersagen!!!!

Pressemitteilung der Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland zum rechtsterroristischen  Anschlag in Hanau

Wir sind traurig und wir sind wütend. Traurig sind wir, weil unsere Gedanken nach der gestrigen Nacht bei den Angehörigen der Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau sind. Unter den Opfern befinden sich auch mehrere Opfer kurdischer Herkunft. Ihre Angehörigen versammeln sich gegenwärtig im Kurdischen Kulturzentrum in Hanau, wo zahlreiche Menschen in dieser schweren Stunde an ihrer Seite stehen und ihren Schmerz teilen.

Wütend sind wir, weil die politischen Verantwortlichen in diesem Land sich rechten Netzwerken und Rechtsterrorismus in diesem Land nicht entschieden entgegenstellen: der NSU, der Anschlag von Halle, der Mord an Walter Lübcke und nun der Terroranschlag in Hanau sind das Ergebnis einer staatlichen Politik, welche sich auf dem rechten Auge blind stellt. Die politische Rhetorik der AfD und ihre Verharmlosung durch die Medien und Politiklandschaft bereiten den Nährboden für den rechten Terror in Deutschland.

In dieser schweren Stunde möchten wir nochmals allen Angehörigen der Opfer unser tiefstes Beileid bekunden. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten ihnen.


 


Markgräfler Aufschrei gegen rechts!

Keine Wahl mit den Stimmen von Nazis!

Markgräfler Aufschrei gegen rechts:

Keine Wahl mit den Stimmen von Nazis!

 

Anlässlich der Wahl eines Ministerpräsidenten durch Abgeordnete der CDU und FDP mit den Stimmen der Nazis in der AfD hatte der Friedensrat Markgräflerland zu einer Kundgebung in Müllheim aufgerufen, um für den antifaschistischen Grundkonsens unserer Demokratie einzutreten.

Darin weiß sich der Friedensrat, so Ulrich Rodewald, einig mit vielen anderen.

Er verwies dabei unter anderem auf die Stellungnahme der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA)  der CDU, die sich vom Verhalten der thüringischen CDU-Fraktion distanziert und fordert:" Wer sich mit Stimmen der Rechtsextremen in ein Amt wählen oder tolerieren lässt, hat in unserer CDU nicht zu suchen und muss augeschlossen werden."

Auch die Resolution des DGB Bundesvorstandes anlässlich der Regierungsbildung in Thüringen steht unter der Überschrift, den demokratischen Grundkonsens gegen Faschisten und ihre Wegbereiter zu verteidigen. " Für uns Gewerkschaften stand der Widerstand gegen das Naziregime und das Bekenntnis "Nie wieder Faschismus" Pate bei der Gründung der Bundesrepublik. Gemeinsam mit allen demokratischen Kräften stehen wir Gewerkschaften in der Verantwortung, uns an dieses historische Erbe zu erinnern und die Feinde unser Demokratie in die Schranken zu verweisen."

 

Die Versammelten forderten von den demokratischen politischen Akteuren statt bloßer Lippenbekenntnise eine klare, glaubwürdige Distanzierung von der AfD auf allen politischen Ebenen.
Weil, so Rodewald mit einem Zitat von Erich Kästner, "man nicht warten darf, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf ."
Dafür würden Menschen gebraucht, die sich aktiv für einen solidarischen Zusammenhalt gegen rechts einsetzen. Davon könne es gar nicht genug geben.

"1933 wäre verhindert worden, wenn alle Gegner der Nazis ihren Streit untereinander zurückgestellt und gemeinsam gehandelt hätten. Daß dieses gemeinsame Handeln nicht zustande kam, dafür gab es für die Hitlergegner in der Generation meiner Eltern nur eine einzige Entschuldigung: Sie hatten keine Erfahrung, was Faschismus bedeutet, wenn er einmal an der Macht ist. Aber heute haben wir alle diese Erfahrung, heute muss jeder wissen, was Fachismus bedeutet. Für alle zukünftigen Generationen gibt es keine Entschuldigung mehr, wenn sie den Faschismus nicht verhindern." Peter Gingold, Antifaschist und Widerstandkämpfer

9 Tage nach dem ► 75. Jahrestag der Befreiung des Nazi Vernichtungslager Auschwitz,
6 Tage nach dem ►87. Jahrestag der Machtübertragung an die Hitler Faschisten
machen Landtagsabgeordnete der CDU und FDP gemeinsame Sache mit den Faschisten der AfD.

Einen Tag später sind sie alle wieder da, die Beschwichtiger, Weichspüler, die, die von nichts gewußt haben und ihre Verantwortung leugnen.

Aber nicht auf sie.
AUF UNS KOMMT ES AN!

Gut, daß es so viele Menschen in unserem Land gibt, die sich gegen diese Entwicklung wehren und sich für Humanität und Demokratie engagieren.

Wir im Markgräflerland schließen uns ihnen an.

Auf uns ALLE kommt es an: Markgräfler Aufschrei gegen rechts!
Keine Wahl mit den Stimmen von Nazis!
Mittwoch, 12. Februar 2020 -  15 - 17  Uhr

Vorplatz Ev. Stadtkirche Müllheim Werderstr.

Fürchterlich! Unsere Politiker sprechen sich mit Nazis ab!
Landtagsabgeordnete der CDU und FDP machen gemeinsame Sache mit den Nazis in der AfD und wählen mit deren Stimmen in Thüringen einen Ministerpräsidenten.
Und sage niemand, dies sei nur ein OSTDeutsches Problem.
Der CDU Bundestagsabgeordnete Armin Schuster aus dem Wahlkreis Lörrach Müllheim schreibt in einer Twitter Nachricht, dass  Mike Mohring und die CDU-Landtagsfraktion in Thüringen mit der Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten „alles richtig gemacht“ hätten. Weiterhin nennt er das Verhalten von Mike Mohring als „selbstlos“.
Gegen jede Tolerierung der Zusammenarbeit mit Nazis gilt es aufzustehen und zu protestieren.
Wie in diesem Brief an den CDU Bundestagsabgeordneten:

 


Auschwitz - Tag 2020

27. Januar 1945 -

                  27. Januar 2020


Erinnern an Auschwitz heißt: Entschieden handeln gegen rechts!


Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 75. Mal.


Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden und anderen Menschen, die rassistisch oder politisch ausgegrenzt  und ermordet wurden.
 

Auschwitz ist das Kainsmal der deutschen Geschichte.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Und er ist ein Tag des Handelns:

Heute werden von rechten Kräften und Neonazis die Verbrechen der Nazis entschuldigt und verharmlost.


Deshalb bekräftigen wir den antifaschistischen Konsens unseres Landes:


Nie wieder Faschismus!

Nie wieder Krieg!


Für Sonntag, den 26.Januar 2020 um 15.00 Uhr lädt der Friedensrat Markgräflerland ein zur Gedenkveranstaltung an die Opfer der Nazis vor den Jüdischen Friedhof in Müllheim
(Schwarzwaldstraße/Im Nußbaumboden) 

► Plakat zum download ► Informationen über das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau

Die "Rampe" in Auschwitz: Hier wurden Menschen von den Nazis zur Ermordung in den Gaskammern bestimmt

 

"Leute, es ist an der Zeit, den Neonazis den Weg zu versperren!" - Aktuelle Forderung des Friedensrats an der Rampe in Auschwitz

Auschwitz Gedenken im Markgräflerland

Erinnern genügt nicht.
Auschwitz gedenken heißt:

HANDELN GEGEN RECHTS!

Foto: Frantisek Matous, Basel

Jüdischer Friedhof in Müllheim

Die Beobachter News berichteten so über unsere Aktion:

Die "Badische Zeitung" berichtet so:

 

 

Wie auch immer es um Werbe Algorithmen bestellt ist: An dieser Stelle sind sie völlig daneben.

 

Erste Bilder von der Veranstaltung des Friedensrats Markgräflerland zum 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 auf dem Gelände vor dem Jüdischen Friedhof in Müllheim.

► Auf langen, schwarzweiß gestreiften Stoffschals,

die an die KZ - Kleidung erinnern,

Foto: Frantisek Matous, Basel

Foto: Frantisek Matous, Basel

Foto: Frantisek Matous, Basel

waren die Namen der von den Nazis ermordeten jüdischen Mitbürger aus Müllheim und Badenweiler verzeichnet.

Foto: Frantisek Matous, Basel

Und die Namen der ► Kinder aus Izieu , die in Auschwitz vergast wurden.

Foto: Frantisek Matous, Basel

Foto: Frantisek Matous, Basel

Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!

Im Chaos unserer Zeit:

 

„Die große Wahrheit unseres Zeitalters 

(mit deren Erkenntnis noch nicht

gedient ist,  ohne deren Erkenntnis aber

keine andere  Wahrheit von Belang

gefunden werden  kann)  ist es, daß unsere

Erde in Barbarei  versinkt, weil die

Eigentumsverhältnisse an den

Produktionsmitteln mit Gewalt festgehalten

werden. 

 Was nützt es da, etwas Mutiges zu schreiben,

aus dem hervorgeht, daß der Zustand, in den

wir versinken, ein barbarischer ist (was wahr

ist),  wenn nicht klar ist, warum wir in diesen

Zustand geraten."

Bertolt Brecht

 

► Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit

 

 

Pablo Picasso -  Solidarität

Ein friedvolles Jahr 2020


 Wer immer hier Hand angelegt hat, wen immer er gemeint hat: Uns gefällts!


 


 

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